Es war mal wieder ein gelungenes Fest, das diesjährige von der 4. Kompanie Dümmerlohausen
organisierte Fußballpokalturnier des Rüschendorfer Schützenvereins. Jeder kam auf seine Kosten.
Die Spiele waren überaus spannend, die Kinder konnten bei zahlreichen Geschicklichkeitsspielen
ihr Können unter Beweis stellen und sich in der Hüpfburg austoben, beim Einlagespiel überzeugten
erfahrene Melker und auch für das leibliche Wohl wurde mit Kaffee und Kuchen, kühlen Getränken und
herzhaften Speisen bestens gesorgt.
Die Spiele begannen eher verhalten und waren von der Taktik geprägt. Erst im 5. und 6.
Vorrundenspiel fiel die Entscheidung und Oldorf, Kemphausen, Hüde-Mühlenberg und
Dümmerlohausen konnten sich für das Halbfinale qualifizieren. Dort mussten sich allerdings
Oldorf und Kemphausen geschlagen geben. Das anschließende Elfmeterschießen hat dann
Kemphausen für sich entschieden. Die Mannschaft um Franz Pellenwessel belegt damit
den 3. Platz. Hart umkämpft war das Finale. Die Mannschaften Hüde-Mühlenberg, der
Titelverteidiger, und Dümmerlohausen schenkten sich nichts. Aber zum Schluss war
Dümmerlohausen der Sieger. Das siegreiche Team konnte die Trophäe von Präsident Franz
Moormann in Empfang nehmen.
Ein besonderer Höhepunkt war sicherlich auch die Ehrung von Franz Pellenwessel,
der seit dem ersten Jahr, in dem das Turnier ausgerichtet wurde, ununterbrochen
aktiv an dem Wettbewerb teilgenommen hat. Er war stets ein Leistungsträger der
2. Kompanie Kemphausen. Aber er hat jetzt nach 40 Jahren seine aktive Laufbahn
beendet. Als Dankeschön erhielt er von der Kompanie ein Trikot mit der Rückennummer 40.
Interessant war auch das Einlagespiel, ein Wettmelken. Jeweils 2 Vertreter je
Kompanie hatten die Aufgabe eine Kuh zu melken. Elsa, ein Melksimulator, war dabei
überaus geduldig. Hier überzeugten die Vertreter der 2. Kompanie Kemphausen,
insbesondere Aloys Decker. Sie waren einfach nicht zu schlagen.
Dem Vernehmen nach wurde beim anschließenden Dämmerschoppen noch ausgiebig diskutiert
ob man vielleicht doch mit einer anderen taktischen Aufstellung zu einem besseren
Ergebnis gekommen wäre. Vielleicht im kommenden Jahr, warten wir ab.
Hier noch einige Eindrücke vom Fest: